Nach nur einem Jahr hat nun das Online-Nachrichtenportal Zoomer.de, bei dem Ulrich Wickert als einer der Herausgeber firmiert, sein Ende angekündigt. Chefredakteur Frank Syré schrieb Anfang Februar in eigener Sache:

„Die Wirtschafts- und Medienkrise hat bei uns und in unserem Mutterkonzern durchgeschlagen. Ein teures Experiment, das wir nunmal sind und waren, ist unter diesen Rahmenbedingungen nicht durchzuhalten.“

Der Versuch scheiterte, ein Online-Portal mit dem Anspruch an hohe journalistische Qualität einigermaßen wirtschaftlich zu betreiben – Zoomer.de beschäftigte mehr als drei Dutzend Redakteure. Aber wer bezahlt für die journalistische Arbeit? Wer bezahlt dafür, dass pbulizierte Inhalte gut recherchiert, verständlich aufbereitet, glaubwürdig sind?

Der Wissenschaftsjournalist Peter Artman macht sich in seinem Blog Gedanken über die Zukunft des Onlinejournalismus.

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