Erst vor wenigen Tagen, bei einer Diskussion über die massiven Probleme (nicht nur) der Printmedien, über Werbung Geld zu verdienen, sagte eine Kollege, er glaube dass nicht so recht, weil es den renommierten Blättern ja noch gut gehe.

Irrtum. Auch die renommierten leiden – von der Süddeutschen Zeitung ist es nun auch öffentlich geworden: Unter anderen der Berliner Tagesspiegel, der Mediendienst Kress und der Branchendienst Meedia berichten von einem drastischen Sparprogramm in der SZ. Demnach sollen im kommenden Jahr 20 Prozent der Kosten eingespart werden. Das sind 15 Millionen Euro. Diesem Sparprogramm könnte jede fünfte Redakteursstelle bei der SZ zum Opfer fallen, heißt es in diesen Berichten. Im Medienblog CARTA, schreibt Robin Meyer-Lucht, dass sich diese Entwicklung schon bei den Münchner Mdientagen abgezeichnet habe.

Egal, ob man es vorher schon hätte wissen können oder ob es erst jetzt bekannt wird: Der Kahlschlag in den Redaktionen geht weiter.

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