Es war eine illustre Runde von gut zwei Dutzend Kommunikatoren, die sich am 5. Februar beim monatlichen Treff der k_runde in den Räumlichkeiten der IKP in der Salzburger Alpenstraße eingefunden hatten. Das Thema lautete „PR 2.0“, eine Chiffre für die Nutzungsmöglichkeiten von Web 2.0 für die Öffentlichkeitsarbeit.

Nach dem Vortrag von DI(FH) Martin Ortner über die Tools und deren Einsatzbereiche durfte ich einige Anmerkungen – na ja, es wurde dann doch fast eine halbe Stunde – über die neue, digitale Medienwelt und die Herausforderungen für den Journalismus anbringen:

„Digital community statt vordigitaler, breiter Öffentlichkeit; aktiver Konsument statt passiver Rezipient. Die neuen technologischen Möglichkeiten haben das Medien nutzende Individuum aus seiner Rolle als Teil des heterogenen, dispersen Publikums befreit. Der Journalist und all jene, die zu seiner Arbeit beitragen, sehen sich mit geänderten Rahmenbedingungen konfrontiert. Die gute Nachricht ist, dass die handwerklichen Fähigkeiten des Journalismus wie Selektion, Recherche und Informationsaufbereitung weiter gefragt sein werden, umso mehr, als die weiter zunehmende Informationsflut die Rezipienten zu ertränken droht. Die schlechte Nachricht ist, dass die journalistischen Kompetenzen in einem völlig neuen Umfeld eingesetzt werden müssen und sich die Medienunternehmen nicht nur in diesem Land offensichtlich (noch) sehr schwer tun, die eingefahrenen massenmedialen Gleise zu verlassen.“

Zugegeben, diese Zusammenfassung hat ausgesprochenen Reizwortcharakter. Daher habe ich die Punktuationen meiner Gedanken zum Thema in diesem Dokument zusammengefasst.

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