Am 26.10. fällt in Österreich der Startschuss für digitales Antennenfernsehen, DVB-T. Ab diesem Tag können die nationalen Fernsehprogramme in den Landeshauptstädten und dem Umland auch terrestrisch digital empfangen werden. DVB-T ist auch die technische Voraussetzung, um auf Fernsehapparaten interaktive Anwendungen anbieten zu können. Solche Anwendungen haben durchaus Zukunft – nämlich dann, wenn der Fernsehteilnehmer erkennt, dass die Anwendungen einen Mehrwert für ihn haben. Das ist eines der Ergebnisse von „iTV@home in Salzburg“, dem ersten Feldversuch zu personalisiertem und regionalem interaktiven Fernsehen in Österreich.

Beim „Salzburger Medientag 2006“, am 17. Oktober 2006 in Salzburg werden die Ergebnisse dieses Feldversuchs, den die Plattform Digitales Salzburg durchführte, exklusiv präsentiert; ebenso ein Überblick über Erwartungen an das digitale Antennenfernsehen neun Tage vor der Einführung in Österreich. Neben dem Expertenteam des Feldversuchs von Universität Salzburg, Fachhochschule Salzburg und Salzburg Research werden Mag. Michael Wagenhofer, Geschäftsführer der mit der DVB-T Einführung beauftragten ORS, und Sebastian Loudon von der RTR referieren. Frank Strässle-Wendelstein von der Bayerischen Medientechnik wird über die Erfahrungen mit digitalem Antennenfernsehen in Bayern berichten.

Der Salzburger Medientag wird heuer bereits zum dritten Mal von der Plattform Digitales Salzburg veranstaltet. Unterstützer sind das Netzwerk „Design & Medien“, die branchenübergreifende Informations- und Kommunikationsplattform für Design und Medientechnologien in Salzburg und Oberösterreich, die Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH sowie die gcs Global Communication & Services GmbH. Die Plattform Digitales Salzburg ist eine gemeinsame Einrichtung von Universität Salzburg, Fachhochschule Salzburg und der Landesforschungsgesellschaft Salzburg Research um die Forschungskompetenzen im Bereich des digitalen, interaktiven Fernsehens zu bündeln.

Der Nachmittag des Salzburger Medientages 2006 ist drei Workshops zu aktuellen Zukunftsentwicklungen gewidmet. Experten aus Deutschland und Österreich werden mit den Tagungsteilnehmern über DVB-H, Fernsehen auf mobilen Geräten wie Handys, über user generated content wie Weblogs und Bürgerjournalismus und über die Konvergenz im Journalismus diskutieren.

Hinweis: Der Autor dieses Eintrags ist Obmannstellvertreter der Plattform Digitales Salzburg, Organisator des Salzburger Medientags und Leiter eines Workshops bei dieser Veranstaltung.

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