Internationales Symposion Onlinejournalismus

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Um die internationalen Perspektiven und Trends von Onlinejournalismus, über Bürgerjournalismus, aber auch über die Integration von Print- und Onlineredaktionen (wie von der New York Times für 2007 geplant) geht es an diesem Wochenende – 7. und 8. April 2006 – beim „7th International Symposium on Online Journalism“ an der University of Texas in Austin.

Für alle, die nicht an dem Symposion teilnehmen können, versprechen die Veranstalter ausführliche Berichterstattung, Präsentationen und Thesenpapiere online.

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Innerhalb eines halben Jahres hat sich die Außensicht zur Innensicht gewandelt. Aus dem Kommunikationsmanager ist wieder der Journalist geworden. Der Wechsel hat auch mediale Spuren hinterlassen. Im eigenen Medium ebenso wie in Fachpublikationen und an der Universität.

Hörfunk, Fernsehen und Online – die Beschäftigung mit dem Journalismus hier und jetzt bestimmt wieder den Alltag. Das ist spannend und herausfordernd. Aber es darf den Blick auf die Zukunft nicht verdecken, auf die Blogger, die Podcaster, die Vlogger, den „user generated content“ und vor allem auf die Frage: Kann – oder besser – wie kann der klassische Journalismus die tiefgreifenden Änderungen in der Medienbranche überleben?

Beispiel Radio: Allen, die in den vergangenen Jahren durch die Forderung nach weniger Wortlastigkeit im gleichförmig formatierten Flächenprogramm neurotisiert wurden, klingt es wie Musik in den Ohren, wenn wieder die Bedeutung des Wortes in den Hörfunkprogrammen erkannt wird. Die Ernüchterung folgt aber aus der Schlussfolderung, dass aus vorgeblich ökonomischen Gründen PR-Agenturen den Radiostationen kostenlos hoch professionelle, „fremd produzierte Beiträge“ zur Ausstrahlung zur Verfügung stellen.